Neujahrsvorsätze – Wie du sie wiederbelebst! – 5 Wege

Jeder kann Vorsätze erfüllen! Problem ist, die meisten wissen einfach nicht WIE

88% setzen ihre Vorsätze nicht durch, die Mehrheit davon scheitert sogar bereits in den ersten 14 Tagen.

Gehörst du dazu?

Kern dieses Artikels ist die Schilderung der Hauptursachen für das breite Scheitern beim konsequenten Durchsetzen seiner Vorsätze, und ich bitte dich, wenn du bereit für Veränderungen bist, zu reflektieren, was davon auf dich zutreffen mag.

Damit verbunden gebe ich dir Tipps, wie du doch noch die Kurve kriegst und es schaffen kannst!

Zunächst einmal, WARUM in aller Welt Neujahrsvorsätze?

Hast du dir je darüber Gedanken gemacht, warum man sich überhaupt Vorsätze für das Neue Jahr setzt?

Mögliche Gründe wären:

  • weil alle es machen! Na klar, wenn alle so motiviert mit Vorsätzen ins Neue Jahr starten, dann muss ich das auch, kann ja nicht schaden, außerdem wirke ich dann auch voll motiviert… bla bla bla
  • es hat symbolischen Charakter, so wie Weihnachten als das Fest der „Liebe“ bezeichnet wird, steht Silvester für den Neuanfang, für das Loslassen der alten Last, die man vom 01.01. bis zum 31.12. angesammelt und mit sich geschleppt hat. Man ersehnt radikale Veränderung.
  • weil wir Menschen gerne träumen und unsere Hoffnung auf positive Veränderung in Termine wie das Neue Jahr stecken “ Im Neuen Jahr nehme ich endlich ab“ „dann und wann wird alles besser“. Dies ist eine einzige trügerische Hoffnung auf ein nicht kommendes Wunder und eine Lüge, die man sich erzählen kann. Im Inneren weiß man ganz genau, dass sich im Neuen Jahr NICHTS ändern wird, genau wie im Jahr zuvor.

in diesem Sinne.. kommen wir zu den

Ursachen für das Scheitern, und nun?

  • du gibst frühzeitig auf

    Die meisten scheitern, weil sie sich etwas vornehmen, jedoch nicht die nötige Selbstdisziplin aufbringen, um es durchzuziehen. Sie fühlen sich demotiviert und werden ungeduldig, da sich keine Veränderung in ihrem Leben bemerkbar macht… also gibt man auf.

    • Lösung: BLEIB DRAN! Um eine Gewohnheit fest in deinen Alltag zu integrieren, braucht es mindestens 30 Tage konstantes Einhalten deiner angestrebten Gewohnheit. Überstürze es nicht! Wenn dein Ziel es ist, täglich Sport zu machen, und du zuvor nie regelmäßig sportlich aktiv warst, dann gehe es langsam an: Tag für Tag etwas mehr und intensiverer Sport.

  •  du bist überfordert

    du hast dich überschätzt: Eventuell hast du dir unrealistische Ziele gesetzt oder sogar zu viele! Das ist natürlich kontraproduktiv. Du kannst nämlich nur eine Gewohnheit ändern, und nicht mehrere auf einmal.

    • Lösung:
    • Setze dir ein großes Ziel, wie sagt man so schön DREAM BIG, und zerkleinere dieses Ziel in Teilziele. Was muss ich schaffen, um das Ziel zu erreichen? Beispiel:“Was muss ich tun, um dieses Jahr 100.000 € zu machen?“. Brian Tracy, US-amerikanischer Berater für Selbstentwicklung, gibt den Rat, sich mindestens 20 mögliche Antworten auf solch eine Frage zu notieren, was erlaubt, sich tief in seinen Verstand zu graben, womit einem immer mehr Assoziationen und Wege zur Zielerreichung in den Sinn kommen.
    • Am besten ist es, sich regelmäßig Ziele zu setzen, um sich sukzessive vorzuarbeiten, und nicht alle Hoffnung in das Neue Jahr zu stecken. Denn solche „kleinen“ Erfolge durch Erreichung regelmäßig gesetzter Teilziele bewirken Großes, insofern dass jene Erfolgsmomente einen pushen weiterzumachen und sich weiterzuentwickeln. Du bist im Momentum.

 

  • kein klardefiniertes Ziel

    „Im Neuen Jahr möchte ich ein paar Kilo abnehmen“ vs. „Bis Ende März werde ich 5 Kilo abgenommen haben“ – merkst du den Unterschied? Die 1. Formulierung ist ein Wunsch oder ein Vorhaben ohne Konsistenz. Die 2. Formulierung hingegen ist ein klardefiniertes Ziel.

    • Lösung: Definiere, wie in dem genannten Beispiel ein klares Ziel, denn nur, indem du zu 100% weißt, WAS dein Ziel ist, kannst du planen, WIE du es angehst.

 

  • dir fehlt das „warum“?

    Ziele sind schön und gut, nur geht man diesen nicht auf Dauer nach, wenn man nicht weiß, WARUM man dieses  Ziel überhaupt anstrebt. Du magst vielleicht schon seit 2 Wochen am trainieren sein, doch eines Morgens wachst du auf, willst zum Fitness-Studio, doch fragst dich „warum stehe ich jeden Morgen so früh auf und quäle mich so?“. Da liegt Potential zum Zweifel, denn das, wofür du dich so abrackerst, muss doch irgendwo Sinn machen.

    • Lösung: Finde das „warum“. Bezogen auf das aufgeführte Beispiel wäre möglich: „Ich mache jeden Tag Sport, damit ich endlich meine Traumfigur erhalte und mich in meinem Körper wohlfühlen kann und…“. Und visualisiere, wie du dich fühlst, sobald du dein Ziel erreicht hast, was sich alles in deinem Leben zum Positiven wandeln wird. DAS ist, was du anstrebst… die Veränderung.

 

  • negative Formulierung der Ziele

    Englische Forscher haben in einem Experiment nachgewiesen: Versucht man nur 5 min den Gedanken an „Schokolade essen“ zu unterdrücken, isst man hinterher umso mehr.

    • Lösung: Formuliere deine Ziele POSITIV oder setze alternative bessere Gewohnheiten anstelle der schlechten Gewohnheiten, die du momentan loswerden willst. Anstatt zu sagen „Im Neuen Jahr esse ich kein Fast Food mehr“ (Dann isst du erst recht viel Fast Food), würdest du sagen „Im Neuen Jahr esse ich, jedes Mal wenn ich auf Fast Food Lust habe, gekochte Eier“… ist nur ein Beispiel.

 

  • du willst es nicht wirklich

    Viele nehmen sich Vorsätze fürs Neue Jahr, weil das so üblich ist.. doch frage dich: WILLST du wirklich etwas in deinem Leben verändern? WILLST du wirklich bessere Gewohnheiten in dein Leben integrieren? Was willst du wirklich? Oder bist du absolut zufrieden mit dir und deinem Leben? Bist du bereit für Veränderung?

 

Da du den Text bis hierhin gelesen hast, nehme ich an, dass du bereit für Veränderung bist. Hoffentlich konntest du etwas mitnehmen.

Du entscheidest! Hau rein!

Deine Milana 🙂

 

 

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