Warum sollte ich meditieren?

 

Meditieren… ach, das ist doch nur was für Esoteriker, die mit Klangschale vor einem Tempel sitzen. Klischee. Ganz einfach Klischee. Das weiß auch die moderne Forschung. Und auch aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, es hilft:

Wie meditiert man?

Eine gute Frage! Wie du willst. Nach Angaben Wikipedias kommt der Begriff aus dem Lateinischen für „nachdenken, nachsinnen, überlegen“. Soweit ich weiß, kann ein Mensch im Stehen, Sitzen, Liegen, beim Spazierengehen, beim Gassi gehen oder unter der Dusche nachdenken. Im Prinzip kann man überall meditieren. Wie du den Rahmen für deine Meditation stellst, liegt an dir. Ein ruhiges Plätzchen ist auf jeden Fall empfehlenswert.

 

Doch kommen wir zur Ausführung: Du lernst bewusst zu atmen. Jeden Atemzug zu spüren. Ein und Aus, Ein und Aus. Automatisch schaltest du in einen Modus der Entspannung (was auch eine gute Praxis während des alltäglichen Stresses ist). Wenn du magst, kannst du dir, während du mit geschlossenen Augen und gleichmäßiger Atmung auf deinem gemütlichen Kissen sitzst, Meditations-Musik anhören. Auf Youtube findet man genug. Ich persönlich bevorzuge die Ruhe, absoluten Fokus auf das, was in mir vorgeht. Meine Methode ist es, mich auf die Dunkelheit zu konzentrieren, sobald ich meine Augen geschlossen habe.

Was passiert, wenn ich meditiere?

Du weißt es nicht, solange du es nicht probiert hast. Jeder Mensch ist anders und hat andere Geschichten. Vielleicht wird dir während des Meditierens klar, dass der Schulstress dich doch mehr im Bann hat, als du vermutet hättest, was sich daran bemerkbar macht, dass dir der ganze Schulkram im Kopf schwirrt und du es einfach nicht unter Kontrolle kriegst.

Und hier ist eins.. DAS IST VÖLLIG IN ORDNUNG SO!!!

Darum geht es, du würdest nicht anfangen zu meditieren, ohne etwas an dir ändern zu wollen. Lass alle Gedanken zu! So erkennst du tatsächlich, was dich beschäftigt, beunruhigt und woran du arbeiten solltest. Und indem du dich auf deine Atmung, oder wie ich auf die Atmung, sowie die Dunkelheit konzentriere, verlieren solche negativen belastenden Gedanken, die mit Emotionen belastet sind, Beachtung und liegen mir immer ferner. Durch dieses „Leeren“ des Mülls, also des negativen Ballasts in meinem Kopf, schaffe ich Platz für neue kreative, innovative Ideen. Die Meditation öfter durchgeführt, bewahrst du also einen „Müll entleerten“ klaren Kopf. Allein ein paar Minuten am Tag tun dir gut. Einmal angefangen und öfter meditiert, hast du die Übung.

Was habe ich vom meditieren?

Vorab solltest du dich fragen: Warum meditiere ich? Bei mir war es, dass ich mich weiterentwickeln wollte, indem ich mir meiner gedanklichen und emotionalen Prozesse bewusst werde. So fand ich z.B. heraus, dass ich meinen Schmerz kontrollieren kann, indem ich ihn willkommen heiße und ich zu 100 Prozent spüre, ihn versuche zu verstehen. Der Schmerz wird immer kleiner, bis er schließlich sogar angenehm wird. Das hört sich womöglich absurd an, doch ich kann nur sagen, sehr dankbar für diese Erkenntnis zu sein. Sicherlich hast du es schon erlebt: Du kämpfst gegen deine physischen Schmerzen an, indem du emotional wirst und dich womöglich fragst „Womit habe ich das verdient?“ und dabei einen verkrampften Gesichtsausdruck hast und letztendlich hat es den Schmerz kein bisschen erträglicher gemacht, im Gegenteil, er wird unerträglicher. Seinen Schmerz kontrollieren: Hört sich das nicht nach einer Superkraft an? Ou ja, und ich behaupte gerne von mir, eine Superkraft zu haben.

Bei so vielem kann das Meditieren helfen, zur Einschränkung seiner Ängste, zur erhöhten Achtsamkeit gegenüber sich selbst und seiner Umwelt, zum intensiveren Mitgefühl gegenüber anderen, da man sich durch Bewusstwerdung seiner eigenen emotionalen und gedanklichen Prozesse, besser in andere hineinversetzen kann und und und. Wenn du wissen willst, wie sich das Meditieren auf dich auswirkt, dann mach‘ es einfach.

Ich hoffe, mein Artikel konnte dir interessante Einblicke in das Thema Meditieren bringen!

Milana 🙂

 

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