Ziele erreichen – warum Gewohnheiten so wichtig sind

 

“ Wir sind das, was wir wiederholt tun. Hervorragende Leistung ist dann keine Handlung, sondern eine Gewohnheit “ – Aristoteles

Die Macht der Gewohnheiten

40 bis 45% der Handlungen, die wir täglich ausführen sind nicht durch Entscheidungen herbeigeführt, sondern einfache Gewohnheiten, beschreibt Charles Duhigg in seinem TEDx Talk auf Youtube, Bestsellerautor für die New York Times.

Solche Zahlen verdeutlichen, wie wichtig Gewohnheiten sind! Denn wenn sie fast die Hälfte deiner täglich ausgeführten Aktionen darstellen, nehmen sie natürlich viel Zeit in Anspruch. Somit kann man durch die Integrierung „besserer“ Gewohnheiten, bzw. der Ersetzung alter „schlechter“ Gewohnheiten durch „bessere“, seine Lebensqualität steigern und seinen Tag effizienter gestalten und somit mehr Zeit für die Dinge schaffen, die einem wirklich wichtig sind.

Die Basis

Im Folgenden gebe ich ein paar wertvolle Tipps, um genau diesen Wandel zu ermöglichen:

der Beginn einer jeden Veränderung ist seine Bestimmtheit zur Veränderung. Frage dich zunächst: Was will ich verändern in meinem Alltag? Warum will es ich verändern? Wo führt es mich hin, bzw. was habe ich von der Veränderung? Und zu guter Letzt, Wie verändere ich? – und genau das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern. Sie wissen zwar, was sie wollen und sind voll motiviert, aber scheitern bereits in den ersten Tagen an der Ausführung. Dir soll das nicht passieren, deshalb liest du jetzt weiter.

Stell dir die den Aufbau neuer Gewohnheiten in 3 Stufen vor:

  • Stufe 1: Die Informationsbeschaffung

    • Mache dich mit deinem Thema vertraut: Wenn es dein Ziel ist, mit dem Rauchen aufzuhören oder täglich Sport zu machen, dann erkundige dich z.B. im Internet, wie es andere erfolgreich gemeistert haben. Mache dich also mit dem Thema vertraut und schau, was für  Alternativen es gibt. Jeder Mensch ist anders, deshalb mag das eine mehr oder weniger auf dich zutreffen.
  • Stufe 2: Das Momentum

    • Du willst ein Momentum  entwickeln, den Ball also zum rollen zu bringen. Finde heraus, was deine Stärken und Schwächen sind. Entkräfte deine Schwachpunkte, indem du z.B. Dinge vermeidest, die vorher Alltag waren, indem du sie ersetzt. Heißt im Beispiel: Wenn du abnehmen willst, und sonst immer, wenn du in der Cafeteria warst, einen Brownie gegessen hast, dass du stattdessen auf einen gesunden Smoothie greifst. Du ERSETZT also deine schlechten Gewohnheiten mit besseren. Damit verbunden willst du deine Stärken unterstützen, indem du bspw. deine Sportsfreunde fragst, ob ihr nicht gemeinsam Sport machen könntet. Hol dir deinen Support!
    • WICHTIG!: In dieser Phase scheitern die meisten, da sie schwach werden, denn es erfordert anfänglich besonders viel Willenskraft und Selbstdisziplin, seine Gewohnheiten jeden Tag beizubehalten. Und bitte bewahre die neue Gewohnheit aber wirklich jeden Tag, denn unser faules Gehirn fällt bei Unterbrechung gern in das alte bequeme Muster, womit eine Umgewöhnung schwer wird oder gar misslingt. Also Disziplin is key!
  • Stufe 3: Der aktive Part

    • Action! Jetzt, wo du weißt, wo deine Stärken und Schwächen liegen und du deine Gewohnheit täglich ausführst, bist du drin! Jetzt kannst du erst richtig anfangen, denn die Gewohnheit etabliert sich so langsam aber sicher fest in deinen Alltag und es erfordert kaum mehr Willenskraft und Disziplin die Gewohnheit täglich zu wiederholen, was zu Beginn natürlich ganz anders aussah. Bleib dabei!

Was du beachten solltest:

  • Step by Step: Sich zu  überschätzen ist kontraproduktiv. Man pusht direkt von Anfang an, indem man z.B. bereits am ersten Tag eine Stunde trainiert, wobei man zuvor nie Sport gemacht hat. Man ist schnell demotiviert, weil man sich überfordert. Das ist nicht gut für deinen Geist und deinen Körper. Also sich Tag für Tag steigern.
  • Die Dauer: Wie lange es nun dauert, um eine Gewohnheit in seinen Alltag zu integrieren hängt von vielen Faktoren ab. Die einen sagen mindestens 30 Tage, eine Studie aus London sagt 66 Tage. Letztlich sind diese Zahlen scheißegal.. es hängt nämlich von dir und deinem Einsatz ab. Merke: Je weniger Disziplin man hat, desto länger braucht es für die Änderung einer Gewohnheit. (Mein Tipp für die Förderung von Selbstdisziplin: kalt duschen.. ich mein’s ernst)
  • Nur EINE Gewohnheit: Ändere nur eine Gewohnheit auf einmal. Auch hier: Überschätzt du dich und nimmst dir viele Vorsätze zugleich, die du umsetzen willst, scheiterst du sehr wahrscheinlich. Wieder: Step by Step.
  • Belohnung: Vergiss nicht, dir hin und wieder eine Belohnung bei Erfüllung deiner neuen Gewohnheit zu gönnen. Das spornt an! Bsp.: Nur wenn ich heute, wie geplant, 15 min spazieren war, erlaube ich es mir ans Handy zu gehen.

dranbleiben!

Es erfordert nur in der Anfangsphase Disziplin! Also lass dich nicht demotivieren. Hast du die Phase der Überwindung überstanden, hast du die Gewohnheit für dich gewonnen und deine Lebensqualität steigt! – Ich spreche da aus Erfahrung.

„GOOD HABITS are hard to form but easy to live with. BAD HABITS are easy to form but hard to live with.“ – Brian Tracy

Deine Milana 🙂

 

 

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