Fehler beim Laufen vermeiden

Welche Fehler beim Laufen muss man beachten?

Eine der wichtigsten Sachen beim Thema laufen ist…

Unterschätze es nicht!

Ich meine es ernst, unterschätzt es nicht.

Die meisten Leute denken sich, ah ja, mal kurz joggen, frische Luft, und hopsala.

Das Problem ist aber gerade das hopsala, falls du auf dem Asphalt laufen solltest, die falschen Schuhe trägst und dir somit deine komplette Muskulatur und deine Knochen verschrottest.

Wenn du dazu noch viel wiegen solltest, tust du deinem Körper damit echt keinen Gefallen.

Vertrau mir. Ich hatte, weil ich diese Tatsache ignoriert hatte, einen Ausfall von einem Jahr, was Sport betrifft, weil sich meine Schienbeinhaut entzündet hat und die Entzündung beinahe chronisch wurde.

Bitte mache nicht denselben Fehler!

Die richtigen Schuhe – Fehler beim Laufen Nr. 1

Also.

Als erstes solltest du dir unbedingt das richtige Schuhwerk besorgen, solltest du auf Asphaltboden laufen.

Nike, Adidas, etc. hören sich toll an, sind aber bei weitem nicht so gut ausgestattet wie beispielsweise Asics, wenn es um Outdoor Sport geht, da sie ein bestimmtes Gel zwischen Hacke und Schuhsohle haben um möglichst viel Aufprall abzufedern, und eine Schiene in der Mitte des Schuhs haben um möglichst das Umknicken und die Schieflage deiner Füße zu vermeiden.

Das Aufwärmen – Fehler beim Laufen Nr.2

Wärme dich unbedingt auf, bevor du zum Laufen übergehst.

Fang an mit einigen Mobilitäts-Übungen im Bereich der Gruppen, die beansprucht werden, während du läufst. Also Oberschenkelmuskulatur (Gluteus Maximus), sowie die Wadenmuskulatur (Gastrocemius).

Dehne dich dann anschließend nach dem Laufen, sonst fühlst du dich am nächsten Tag, als wären deine Beine komplett verhärtet, je nachdem wie lange du laufen warst.

Die Intensität – Fehler beim Laufen Nr.3

Weiterhin solltest du es nicht übertreiben mit der Dauer und Intensität der Übung.

Trainiere „Smart“ , nicht unbedingt „Hart.“

Gehe nach deinem Gefühl.

Lasse es am Anfang so locker wie möglich angehen, damit das Laufen zur Gewohnheit werden kann und du jedes Mal, wenn du laufen warst, ein Gefühl des Erfolges hast, anstatt gleich von Anfang an 1000% zu geben und völlig erschöpft am Boden zu liegen und das Laufen zu verfluchen.

Ich empfehle dir jedoch, mindestens 20 Minuten zu laufen, da dein Körper erst nach ca. 12 – 13 Minuten anfängt warm zu werden. Das heißt du hast bei 20 Minuten nur 7 – 8 Minuten in denen deinem Körper möglich gemacht wird auf seine Fettspeicher zuzugreifen.

Die Technik – Fehler beim Laufen Nr.4

Achte auf deine Atmung beim Laufen. Sehr wichtig. Unterschätze auch das nicht. Atme im Rhythmus.

Zwei Schritte einatmen durch die Nase. Zwei Schritte ausatmen durch den Mund. Sonst kommt dein ganzes System durcheinander und du bist nach fünf Minuten schlapp.

Wie du mit den Füßen aufkommen solltest, ist dir überlassen. Es gibt viele verschiedene Studien dazu, wie du mit den Füßen aufsetzen solltest, um möglichst viele Nachwirkungen zu vermeiden.

Mein Motto ist, dein Gefühl ist der beste Ratgeber. Nicht immer. Aber hier schon. 😀

Lass auf deiner Strecke, kurz vor Schluss, ein bisschen von dem Weg offen, damit du dieses Stück noch auslaufen kannst. Also im Gang! Wenn du beispielsweise 20 Minuten gelaufen bist, gehe zusätzliche fünf Minuten bis du zuhause bist.

Die letzte Hürde – Fehler beim Laufen Nr.5

Zieh deine verschwitzten Klamotten am besten so schnell wie möglich aus, um möglichst nicht krank zu werden, da dein Immunsystem durch das Laufen vorerst sowieso schon geschwächt wird.

Ich bereue es jedesmal, wenn ich noch eine halbe Stunde mit verschwitzten Klamotten herumlaufe.

Und bitte… Zieh dir Handschuhe an, wenn du im Winter laufen gehst, sonst tun dir die Daumen scheiße weh.

Viel Spaß beim nächsten Mal, wenn du laufen gehst. „train smart, not hard

Isa

 

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