Es ist nicht Sie

Du bist weg vom fenster

Boom, du wurdest abgeschossen. Dir kommt die Ablehnung vor, als wäre sie ein heißes Stück Eisen, das direkt auf dein Herz gelegt wurde und du würdest dich am liebsten in die Ecke kauern und dich selbst bemitleiden, weil du in den Wind geschossen wurdest.

Kein Problem. All das ist vergänglich. Ich hoffe, das tröstet dich schon mal. 😀

Am allerwichtigsten aber ist, dass du verstehst, dass Männer immer visuell veranlagt sind. Wir achten, anders als Frauen, auf die äußeren Kurven, das schimmernde Haar und die femininen Gestiken einer Frau.

Besonders weil wir so Hollywood-geprägt sind und wie gesagt, visuell veranlagt sind, spielt sich in unseren Köpfen ein überkrasser Hollywood-Streifen ab und die Frauen, die wir begehren, sind in unseren Gedanken plötzlich schlanker, reizender, witziger und allgemein interessanter. Es ist deine Vorstellung. Es ist nicht Sie.

Dadurch ergibt sich eine Summe aus Verlangen nach dem anderen Geschlecht, welches sich über eine längere Zeit hinweg immer weiter vergrößert.

Es ist nicht Sie

Unser Geist kann nicht unterscheiden zwischen Realität und Fiktion. Das ist ein Problem. Alles, was wir uns vorstellen, ist plötzlich mit unseren Emotionen verbunden. Und wenn jeder Tag elendig ist und du plötzlich anfängst deine Emotionen mit lauter Visionen von einer Frau zu verbinden, in der sie wie ein Engel dargestellt wird und dir das bisschen Licht bringt, was du in deinem Leben brauchst, warum wunderst du dich dann, dass du halb am sterben bist, wenn sie dir eine Abfuhr gibt?

All das hast du mit der Zeit in dir aufgebaut, ohne es selbst zu merken. Es hat ein Verlangen in dir geweckt, das einem Phantom hinterher rennt. Dabei ist die Frau gar nicht so witzig, schlank, reizend und interessant, wie du es dir vormachst. Da draußen gibt es mit Sicherheit, weit aus bessere Frauen als die, die du bisher kennen lernen durftest.

Mach dir immer wieder klar „Es ist nicht Sie“.

Sei dir bewusst, dass dein Kopf dir Streiche spielt.

Trainiere dich darin, deine Gedanken unter Kontrolle zu halten, indem du dich mit anderen Dingen beschäftigst, die dir wichtiger sind.

Isa

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Thema von Anders Norén