Ablenkungen – voll reingefallen

2017 startet und dies ist ein guter Cut, um neue und gute Gewohnheiten mitstarten zu lassen.

Eine wäre es, Verhaltensweisen, Reaktionen und Gewohnheiten, die mir in meinem Alltag, an mir oder an anderen negativ aufgefallen sind, schriftlich festzuhalten, um daraus resultierend, meine Lehren zu ziehen und es den nächsten Tag besser zu machen.

Möglicherweise kannst du dich mit einer dieser negativen unproduktiven Momente des Alltags identifizieren. Win-Win sage ich da nur.

Was heute am 01.01. geschah:

Beim gewollten konzentrierten Arbeiten am Laptop, bspw. beim Schreiben eines Textes, such ich mich gerne ein bisschen durch Youtube – Musikvideos, um beim Arbeiten angenehme Musik hören zu können (oft höre ich auch keine Musik).

Was dann aber passiert, ist, dass ich gerade meinen Text schreibe, die Musik läuft und ich merke „Ouuuu, diese Musik ist scheiße, ich kann mich nicht konzentrieren!“.

Also switche ich von meinem Text rüber zu Youtube. Und du kennst Youtube, an der Seitenleiste, die ganzen Videovorschläge und da ich ja ohnehin auf der Suche nach besserer Musik bin, klicke ich auf ein anderes vielversprechendes buntes ‚Thumbnail‘ mit dem Titel „Rich Chigga – Dat Stick“. EINE FALLE! Ich wollte mich konzentrieren maaaan! Was ich nicht wusste, Rich Chigga ist ein 17-jähriger Asiate, der rappt wie ein Young Thug oder ein Future, immer den selben Gesichtsausdruck bewahrt und dabei lässige Handdrehbewegungen macht. REINGEFALLEN! Sowas von reingefallen Milana, sorry, selbst schuld. Und na klar, Rich Chigga, der mich auf amüsante Art fasziniert, hat meine Aufmerksamkeit gewonnen. Ich suchte nach der Ablenkung. Kontrollierst du nicht die Ablenkung, kontrolliert sie DICH!

Und das sage ich dir, wenn du Ablenkung suchst, dann findest du sie auch, vor allem zur heutigen Zeit des Social Media. Und ich sage dir, wenn du Konzentration suchst, dann findest du sie auch, indem du die Ablenkungen zur Seite lässt. Das habe ich heute bitterst gelernt. Die Sache ist, Ablenkung ist immer da, Konzentration musst du schaffen, das erfordert Willenskraft, doch am Ende lohnt es sich.

Und ein bisschen Entspannung ist in Ordnung, wenn du am Ende deiner Konzentration bist und dir 5 Minuten etwas Aufmunterndes reinziehen willst, möglichst nicht länger als 5 Minuten, um noch im Fluss zu bleiben, bei mir war es der Schreibfluss.

Am besten machst du dir noch bevor du mit der Arbeit startest, eine Playlist, ob auf YouTube, Spotify, SoundCloud, dein Mp3-Player, egal. Hauptsache du bleibst bei deiner Arbeit und fällst nicht auf Rich Chigga rein. Den gibt es nach der harten Arbeit zur Belohung. Und ich kann sagen, ich habe diesen Text trotz Rich Chigga fertig gekriegt, den ich ironischerweise dank ihm geschrieben habe. Danke Rich Chigga, du hast mich was gelehrt. Ich hör mir deine Musik nie wieder an…

Milana 🙂

Nächster in Artikel

Vorheriger in Artikel

Antworten


*

© 2017

Thema von Anders Norén